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NAH AM WASSER GEBAUT

Eine unsichere Aktion im Neubauviertel    2021

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DATES

16.10.2021
17.10.2021

von 15.00-19.00 Uhr


TREFFPUNKT: The Corner Kiosk
Konsul-Smidt-Straße 84, 28217 Bremen


in Koproduktion mit
Schwankhalle Bremen und dem freischwimmen Netzwerk

 

1.

 

2.

 

Nah am Wasser gebaut ist der Titel von einem Kunst-Projekt.
Das Kunst-Projekt findet in der Überseestadt statt.
Das ist ein Neubauviertel am alten Hafen.

Das Viertel ist ein neuer Ort zum Wohnen und Arbeiten.
Dort wird an vielen Stellen noch gebaut.
Trotzdem wohnen schon Menschen dort.

 

Das Kunst-Projekt findet im September und Oktober statt.

Da machen wir Aktionen auf den Strassen des Neubauviertels.

Die Aktionen machen wir mit drei Gefährten.

Die Menschen laufen zufällig daran vorbei.

Sie können bei den Aktionen zuschauen.

Sie können aber auch mitmachen.

 

Zum Abschluss gibt es ein Event im Neubauviertel.

Ein Event ist: ein Rummel, eine Performance, eine Geisterbahn mit Gefühl.

Dafür kommen extra Leute zum gucken.

Das Theater in der Stadt macht Werbung dafür.

Nah am Wasser gebaut findet ihr auch im Internet.

 

 

 

Das Neubauviertel ist auch etwas, das wir uns nur vorstellen.

Wir nennen das eine Metapher.

Eine Metapher ist ein Bild in unserem Kopf.

Z.B.: Du bist so schön wie eine Blume.

Oder: Dieser Ort ist wie die Hölle.
Oder: Ich bin nah am Wasser gebaut.

 

Das Bild über das Neubauviertel hat zwei Seiten.

Eine Seite sieht schön aus.

Alle Menschen wollen im Neubauviertel wohnen.

Die Menschen denken:

Ich werde glücklich sein.

Überall ist es sicher.

Überall ist es sauber.

 

Die andere Seite von dem Bild ist unschön.

Alle Menschen fühlen sich unsicher.

Alle Menschen arbeiten zu viel.

Niemand kann sich kontrollieren.

Die Menschen denken, dass sie alleine sind mit ihren Gefühlen.

Im Neubauviertel verkleiden wir uns als Insecurity.

Die Insecurity ist wie eine Sicherheits-Firma, nur sehr viel unsicherer.

Als Insecurity machen wir die Überseestadt unsicher.

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Ein Projekt von DIE SOZIALE FIKTION & friends

KÜNSTLERISCHE LEITUNG
Marten Flegel, Anna Froelicher

MITARBEIT KONZEPT & SOZIALE MEDIEN/GRAFIK Adele*Mike Dittrich Frydetzki
SZENOGRAFIE
Laura Knüsel
KÜNSTLERISCHE MITARBEIT OBJEKTE
Klara Lyssy
KOSTÜM
Harm Coordes, Merle Richter
DRAMATURGISCHE BERATUNG & DOKUMENTATION/VIDEO Kristina Dreit
VIDEODOKUMENTATION AUFFÜHRUNG
Charlotte Elsa Grief
PRODUKTION
Felix Worpenberg

PERFORMANCE INSECURITY CREW
Ömer Bayram, Adele*Mike Dittrich Frydetzki, Marten Flegel, Anna Froelicher, Klara Lyssy, Felix Worpenberg
DANK AN
Anna Anton Erdmann, Charlotte Lauber

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ZUGÄNGLICHKEITSINFORMATIONEN


Der Veranstaltungsort: Die Performance findet in der Überseestadt statt. Sie beginnt mit einem Gang durch das Viertel, der Teils über alsphaltierte Wege und teils über sandige Brachfläche führt. Es ist möglich, diesen Teil auszulassen und ausschließlich auf den befestigten Gehwegen zu bleiben. Der Endpunkt des Spaziergangs befindet sich auf einer Brachfläche. Die Fläche liegt zwischen den Straßen Herzogin-Cecilien-Straße / Kommodore-Johnson-Boulevard / Ehrenfelsstraße.

Der Boden der Brachfläche ist sandig und es wachsen dort viele Pflanzen. Diese können das Gehen und Rollen auf der Brache erschweren. Die nächstgelegene rollstuhlgerechte Verbindung zum öffentlichen Verkehr ist direkt an der Brache die Bushaltestelle EHRENFELSSTRASSE (Linien 26/28). Der Zugang zur Brache ist allerdings aufgrund des Untergrunds nur eingeschränkt barrierefrei. Es gibt auf der Brache Plastikstühle zum Sitzen. Aus dem Team gibt es Menschen, die während der Performance auf einen respektvollen Umgang miteinander achten.

Sprache: Die Performance findet auf Deutscher Lautsprache statt, auf Schriftdeutsch und Schrift-Englisch. Leider können wir keine Übersetzung in Deutsche Gebärdensprache anbieten. 
 

Inhalt: Die Performance beschäftigt sich mit menschlichen Gefühlen und der Architektur von Neubauvierteln. Es gibt Angebote zum Mitmachen, sowie Audiospuren mit Text und Musik, die über Kopfhörer angehört werden können. Eine Bar bietet Getränke an und ein Feuerplatz spendet Wärme, wenn es draußen kühler wird. Der Performance-Aufbau ist aus der Perspektive und auf Basis der Bedürfnisse von nicht-behinderten Personen entwickelt worden.
 

Dauer: Die Performance findet von 15 – 19 Uhr statt, die
Zuschauenden können selbst entscheiden, wie lange sie da bleiben möchten.

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Eine Koproduktion von Die Soziale Fiktion und FREISCHWIMMEN, die Produktionsplattform für Performance und Theater, getragen durch brut Wien, FFT Düsseldorf, Gessnerallee Zürich, HochX Theater und Live Art München, LOFFT Leipzig, Schwankhalle Bremen, SOPHIENSÆLE Berlin und Theater Rampe Stuttgart, unter Geschäftsführung der SOPHIENSÆLE GmbH, ermöglicht im Rahmen des Programms „Verbindungen fördern“ des Bundesverbands Freie Darstellende Künste, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

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Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR, dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur und der Stiftung Niedersachsen.

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